Mountainbike gebraucht kaufen

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Wer nach einem gebrauchten Mountainbike Ausschau hält, braucht meist nicht lange suchen, denn das Angebot ist riesig. Legt man sich weder auf ein bestimmtes Modell noch eine bestimmte Marke fest und zeigt sich beim Zustand kompromissbereit, findet sich auch bei kleinem Geldbeutel schnell ein gutes Rad. Ein hochwertiges Secondhand-Modell zu einem Schnäppchenpreis zu ergattern, ist da schon deutlich schwieriger und insbesondere in diesem Fall sind Geduld und Nerven gefragt. Idealerweise wird im Vorfeld der Suche der Markt beobachtet, sodass man ein Verständnis für die Verhältnismäßigkeit von Preis und Leistung bekommt. Hierdurch lässt sich besser einschätzen, ob es sich möglicherweise um Hehlerware handelt. Um vorhandene Mängel zu identifizieren, sollte eine Probefahrt erfolgen. Sinnvoll ist die Testfahrt auch dann, wenn das Angebot ein ganz besonders tolles Schnäppchen zu sein scheint. Jedes Detail sollte unter die Lupe genommen werden und den Besitzer gilt es nach möglichen Stürzen, Vorschäden und Mängeln zu fragen. Während kleine Beulen im Alu-Rahmen kein Problem darstellen, kann bei einem Riss im Carbon-Rahmen von einem Totalschaden ausgegangen werden. Ruckelt es, wenn das Rad bei gezogener Bremse vor- und zurückgeschoben wird, sind die Gleitbuchsen verschlissen. Bei bröseligen oder ganz abgefahrenen Bremsbelägen sind für den entsprechenden Wechsel Kosten in Höhe von etwa 50 Euro zu erwarten. Die Reifen sollten nach Rissen abgesucht werden.

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Wann und Wo gebrauchte Mountainbikes kaufen?

Mit Beginn der Fahrradsaison im Frühjahr steigt die Zahl der Neukäufe. Vielerorts werden alte Räder aus dem Keller geholt und neue Besitzer gesucht. Im Anschluss an große Fahrradmessen wie beispielsweise der im Hochsommer 2017 stattfindenden Eurobike können Interessenten leicht ein Schnäppchen schlagen. Dies ist auch nach einem Modellwechsel möglich, wenn sich der Neuheitenjäger von seiner aktuellen Altlast trennt. Zu finden sind gebrauchte Mountainbikes zum Beispiel in Kleinanzeigen. Da die Preise hier oftmals überzogen hoch angesetzt sind, sollte sich der Interessent nicht scheuen zu verhandeln. Auch auf Ebay werden Gebrauchträder angeboten. Hier gilt es an die Versandkosten zu denken und zu berücksichtigen, dass eine Testfahrt aufgrund der mitunter großen Entfernung zum Anbieter häufig nicht möglich ist. Secondhand-Shops bieten den Vorteil, dass
jedes Rad im Vorfeld sorgfältig auf Schäden untersucht wurde, sodass der Kunde in diesem Fall auf der sicheren Seite ist. Darüber hinaus erhält er eine kompetente Beratung und der Secondhand-Shop gewährt ihm für mehrere Monate kostenlos fachliche Hilfe bei Reparatur- oder Service-Bedarf. Allerdings ist die Auswahl meist kleiner und die Räder sind tendentiell etwas teurer als bei den genannten Alternativen.

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